edelher story

Meine Musikerkarriere startete ich nicht mit Blockflöte, sondern auf der Violine, die ich als Kind 6 Jahre lang mehr oder minder begeistert bearbeitete. Nach einem kleinen Exkurs auf dem Schlagzeug kam ich erst in gesetztem Alter zum Bass, mit dem ich meine grosse musikalische Liebe und Passion fand.

Nach ersten Erfahrungen in diversen Bands von Jazz bis Hardrock und einigen Jahren Unterricht bei Björn Mayer an der JSZ ging ich im 2002 für 7 Monate nach Kanada, wo ich in der Russell Leon Band einige Gigs in Toronto spielte.

Kaum zurück, konnte ich den Bass bei den sich damals gerade im Aufwind befindlichen Zürcher Indie-Rockband Haemoglobin übernehmen, die bei einigen Wettbewerben ins Finale gekommen waren und auch schon eine England-Clubtour hinter sich hatten. Wir produzierten zusammen eine CD-Single und machten eine kleine Clubtour, und als krönenden Abschluss spielten wir im Abart als Support der U.K. Band Feeder an ihrem einzigen CH-Konzert der Tour ihres Platin-Albums im November 2003.

Mit neuem Sänger und neuem Namen ging's mit Colorbox mit Pille und nd, der ex Haemoglobin-Band, nahtlos weiter. Wir machten uns eifrig ans Songschreiben und produzierten im Sommer bereits eine 5-Song CD, die auf grosses Interesse stiess. Im Herbst ging es abermals auf Clubtour, wo wir unter anderem im Albani Winterthur und erneut im Abart spielten, diesmal als Support der U.K. Band Ash.

Per Ende 2004 entschied ich mich schweren Herzens zum Ausstieg bei Colorbox, da sich die Ausrichtung der Band von meinen Zielen unterschied, doch ich hatte das Glück, praktisch umgehend mit Me & the Rest einen Traum-Gig zu finden. Tonnenweise Konzerte, tolle Jungs und ein Sound, der so richtig ROCKT! Das sollte man sich nicht entgehen lassen!

Influences

Bands: Aerosmith, Alien Ant Farm, The Beatles, Jeff Beck, Black Sabbath (Ozzy!), The Cure, Extreme, H-Blockx, Jamiroquai, Jovanotti, Juluka, Level 42, Marilyn Manson, Bob Marley, The Ramones, Rush, Satriani, Yes etc.

Bass: Richard Bona, Randy Coven, Mo Foster, Jimmy Haslip, Mark King, Geddy Lee, Tony Levin, Michael Manring, Benny Rietveld, Saturnino, T.M. Stevens, Sting etc.

Bass Inside MagazineBass Inside Magazine

Als Mitbesitzerin und Co-Editorin des englischen Online-Bassmagazins Bass Inside Magazine hatte ich in der Vergangenheit die Gelegenheit, einige grossartige Bassisten persönlich zu treffen. Hierzu zählen z.B. T.M. Stevens, dessen schillernde Persönlichkeit mich mit seinem fantastischen Bühnen-Outfit und einer grandiosen Live-Show stets aufs Neue inspiriert, sowie Tony Levin, John Myung (Dream Theater), Doug Pinnick (King's X), Mark King und viele mehr. Jede dieser Persönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, lehrte und inspirierte mich auf ihre eigene Weise und half mit, mich zu dem zu machen, was ich bin oder noch werde.

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